MTRA: Untersuchen und Bestrahlen

Medizinisch-technische Radiologieassistentinnen und Medizinisch-technische Radiologieassistenten (MTRA) arbeiten in den Fachbereichen Radiodiagnostik, Nuklearmedizin, Strahlentherapie, Dosimetrie und Strahlenschutz. In der Radiodiagnostik werden verschiedene Röntgenaufnahmen hergestellt: Von der einfachen Knochenaufnahme über die Mammographie bis hin zu sehr speziellen Aufnahmetechniken in der Angiografie oder der Kernspin- und Computertomografie.

Mithilfe spezieller Kameras können in der Nuklearmedizin durch radioaktive Medikamente Stoffwechselvorgänge dargestellt werden. Durch vielfältige Aufnahmetechniken sind so Aussagen über die Funktion von Organen möglich. Im Bereich der Dosimetrie und des Strahlenschutz sind MTRA zuständig für Dosismessungen und Maßnahmen zur Qualitätssicherung in Röntgendiagnostik, Strahlentherapie und Nuklearmedizin. In diesem Arbeitsbereich erfolgt kein Patientenkontakt.

In der Strahlentherapie werden Krebspatienten mit energiereicher Strahlung behandelt. In diesem Arbeitsbereich haben MTRA einen intensiven Patientenkontakt. MTRA nehmen einen wichtigen Platz in der Patientenversorgung ein. Sie sind für die Durchführung einer sorgfältigen Diagnostik zuständig, denn nur diese kann dem Patienten zeitnah seine für ihn richtige und wichtige Therapie ermöglichen.

Auch dieser Beitrag lief auf BR-αlpha, heute ARD-αlpha, in der Sendereihe „Ich mach’s“. Einmal wöchentlich um 18:15 Uhr werden hier verschiedene Ausbildungsberufe vorgestellt, u.a. auch acht von insgesamt 12 Gesundheitsfachberufen, die im Schulzentrum des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg angeboten werden.

Schreibe einen Kommentar