Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent: Der Krankheit auf der Spur

 Medizinisch-technische Laborassistenten und Medizinisch-technische Laborassistentinnen (MTLA) arbeiten in den Fachgebieten Klinische Chemie, Hämatologie, Histologie und Mikrobiologie. In der klinischen Chemie analysieren MTLA verschiedene Körperflüssigkeiten wie z.B. Blut, Urin, Liquor bezüglich ihrer chemischen Zusammensetzung und Konzentration. Dazu gehören neben zahlreichen Parametern die Bestimmung des Blutzuckers und der Blutfette sowie Hormon- und Medikamentenanalytik.

Im Fachbereich Hämatologie und Immunhämatologie werden die Blutzellen nach vielfältigen morphologischen und biochemischen Kriterien analysiert, sowie Blutgruppenbestimmungen und die Überprüfung der Blutgerinnung durchgeführt.

In der Histologie und Zytologie fertigen MTLA aus Organ- und Gewebeproben Präparate, die gefärbt und im Mikroskop analysiert werden. Sie untersuchen außerdem Abstrichpräparate u.a. im Rahmen der Krebsvorsorge.

Die Mikrobiologie beinhaltet die Fachgebiete Bakteriologie, Virologie, Mykologie und Parasitologie. Die Aufgabe der MTLA besteht darin, die Infektionserreger mit mikrobiologischen Methoden zu identifizieren und die Wirksamkeit von antimikrobiellen Substanzen zu prüfen.

Auch dieser Beitrag lief auf BR-αlpha, heute ARD-αlpha, in der Sendereihe „Ich mach’s“. Einmal wöchentlich um 18:15 Uhr werden hier verschiedene Ausbildungsberufe vorgestellt, u.a. auch acht von insgesamt 12 Gesundheitsfachberufen, die im Schulzentrum des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg angeboten werden.

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