Homburger MTLA-Azubis engagieren sich im Projekt „Stammzellspender gesucht“

Anlässlich des Tages der offenen MTLA- und PTA-Schulen am 21. November 2015 engagierten sich die MTLA-Schülerinnen und Schüler des zweiten Ausbildungsjahres in Zusammenarbeit mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH im Projekt  Für ihr soziales Engagement sind die Auszubildenden der Homburger Schule für Medizinisch-Technische Laborassistentinnen und Laborassistenten (MTLA) des Universitätsklinikums des Saarlandes jetzt vom DKMS geehrt worden.

Unterstützt wurden die Schüler von Prof. Dr. Gerhard Held, Hämatologe am UKS, der in einem kurzweiligen Fachvortrag über die Stammzellspende aus ärztlicher Sicht informierte. Frau Teuscher, eine junge Studentin, die erst vor wenigen Monaten selbst durch eine Stammzellspende ein Leben retten konnte, schilderte sehr eindrucksvoll ihre Emotionen von der Phase „Ich werde spenden!“ bis zu „Wird der Empfänger überleben?“ Zum Abschluss berichtete Herr Desloch, der selbst vor ein paar Jahren eine Stammzellspende am UKS erhielt, sehr lebensnah von seinen Erfahrungen, seiner Gefühlswelt und seinem neuen Leben nach der Spende und löste somit bei den Anwesenden eine regelrechte Gänsehautatmosphäre aus.

Nach den Vorträgen fand im Schulgebäude eine Registrierungsaktion statt. Dazu mussten die potenziellen Spenderinnen und Spender zwei Wangenschleimhautabstriche abnehmen, die dann gesammelt und im Labor der DKMS auf Gewebemerkmale analysiert wurden, um für die weltweite Spendersuche zur Verfügung zu stehen. Jede Neuaufnahme eines potenziellen Stammzellspenders in diese Datei verursacht Kosten in Höhe von 40 Euro. Da keine öffentlichen Mittel für die Spenderneugewinnung zur Verfügung stehen, mussten für dieses Projekt Geldspenden akquiriert werden. Durch eine großzügige Firmenspende und viele kleinere Geldspenden konnten 3235 Euro der DKMS zu Gute kommen.

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