Das UKS-Schulzentrum begeistert mit Medutainment im Alwis-Sommercamp

Dirk Lehmann erklärt die Vitalzeichenkontrolle

Zum dritten Mal nach 2014 bot sich dem Schulzentrum des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) die Gelegenheit, sein breitgefächertes Ausbildungsangebot im Sommercamp Wirtschaft des Vereins Alwis vorzustellen. Alwis steht für „Arbeitsleben, Wirtschaft, Schule“ – und diesen Zusammenhang haben die Pädagogen für die Gesundheitswirtschaft beleuchtet. „In gewisser Weise ist unser Engagement für Alwis ein Heimspiel“, sagt Ulrich Wirth, der als Leiter des UKS-Schulzentrums schon 2014 mit dabei war: „Wir freuen uns, dass uns die Verantwortlichen immer wieder einplanen und auch schon für 2017 zugesagt haben.“ In den Workshops, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Schulzentrums betreut werden, erfahren die jungen Erwachsenen auf unterhaltsame Art, welchen Stellenwert Pflege- und Assistenzberufe haben und wie sich Gesundheitsfachberufe „anfühlen“. Und das sehr praxisnah, denn „wir wollen

Finde den Fehler! Gutes Instrumentieren will gelernt sein

die Schülerinnen und Schüler mit Medutainment für Gesundheitsfachberufe begeistern“, sagt Wirth, „das verstehen wir als Beitrag zur Berufswahl, weswegen wir ganz sachdienliche Tipps geben, wie sich die Schülerinnen und Schüler gezielt auf Bewerbung und Berufsleben vorbereiten können, etwa durch ein Praktikum.“

Unser Klassiker unter den Workshops: Luftballonrasieren

Nach dem Vortrag von Wirth entführten Georg Bastian und Dirk Lehmann die 30 junge Menschen, die die Klassenstufen 9 und 10 besuchen, in die spannende Welt der Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege sowie der Operationstechnischen Assistenz (OTA). Bastian und Lehmann sind beide Krankenpfleger und ganz besonders vom Fach, denn als Pädagogen verantworten sie die

Wie im Babysitter-Kurs: Infant handling

OTA-Ausbildung und die Fachweiterbildung „Fachpfleger/in für den operativen und endoskopischen Funktionsdienst“ im Referat für Fort- und Weiterbildung des UKS.

„Man hört ja wirklich besser, wenn man nichts mehr sieht!“ Georg Bastian führt eine Sommercamp-Teilnehmerin

Nachdem Bastian die Jugendlichen nach ihren Erfahrungen mit Kliniken befragte und darüber ganz nebenbei die einzelnen Berufsgruppen wie Medizinisch-technische Radiologieassistenten, Hebammen oder Diätassistenten vorstellte, wurde es praktisch. In mehreren Workshops konnten sich die Jugendlichen über Händehygiene informieren, lernten die Vitalzeichenkontrolle, übten sich im Rasieren von Luftballons und im Wickeln von Säuglingen. Nach einer kurzen Pause ging es an die frische Luft, wo die Jugendlichen Gelegenheit hatten, Sehbehinderungen „auszuprobieren“, vom Tunnelblick über den partiellen Gesichtsfeldausfall bis zur vollständigen Blindheit. Lynn Schäfer, die als Orthoptistin im Schulzentrum arbeitet, hatte dazu eigens Brillen gebastelt, die die genannten Einschränkungen des Sehens simulieren.

Hygiene ist alles im OP: Hier wäre allerdings ein bisschen mehr drin gewesen…

Die Fotos geben Impressionen davon, wie das Team des UKS-Schulzentrums den Jugendlichen Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege und Operationstechnische Assistenz näher gebracht haben. Im Bild fehlt Nadine Mrozek, die bei der Vorbereitung der Workshops tatkräftig unterstützt hat.

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