Management einer Corona-Beatmungsstation im Universitätsklinikum des Saarlandes

Viele von Euch fragen sich vielleicht, wie man sich die Arbeit auf einer COVID 19-Station vorzustellen hat. Fragen wir doch einmal die Profis. Jürgen Noe, Bereichsleiter auf der M5-ICU, und Frank Lehmann, stellvertr. Stationsleitung, schildern eindrücklich, was sich auf der pneumologischen Intensivstation des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg seit dem 20. März 2020 ereignet hat. An diesem Tag kam der erste intensivpflichtige Corona-Patient über die internistische Notaufnahme auf deren pneumologische Intensivstation. „Management einer Corona-Beatmungsstation im Universitätsklinikum des Saarlandes“ weiterlesen

Neue Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (3. Mai 2020)

Die neuen saarländischen Regelungen finden Sie hier. Insbesondere ist der Unterricht in den Pflegeschulen und Schulen für Gesundheitsfachberufe sowie die Fort- und Weiterbildung in Artikel 3, Kapitel 2 geregelt. Dort heißt es:

§ 5 Präsenzunterricht
(1) Der Präsenzunterricht in den Klassen der Pflege- und Gesundheitsfachschulen im Saarland kann unter Einhaltung der einschlägigen Hygieneregelungen und Richtlinien des Robert Koch-Instituts ab dem 4. Mai 2020 wieder aufgenommen werden. Dabei ist zu beachten:
1. Die Gruppengröße ist in Abhängigkeit der in der jeweiligen Schule verfügbaren Räumlichkeiten zu wählen. Der Mindestabstand von eineinhalb Metern zwischen Personen ist sicherzustellen.
2. Der jeweilige Beginn der Präsenzeinheiten verschiedener Kurse und Kleingruppen soll versetzt geplant werden, sodass vermieden werden kann, dass alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig in die Gebäude ein- und austreten. Die jeweiligen Pausen der verschiedenen Kurse und Kleingruppen sollen versetzt geplant werden, sodass vermieden werden kann, dass alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig in den verfügbaren Pausen- und Gemeinschaftsräumen zusammentreffen. Auch in den Pausen ist der Mindestabstand zwischen den Personen einzuhalten.
3. Die besonderen Schutz- und Hygienevorkehrungen nach Maßgabe des § 1 Absatz 5 gelten entsprechend.
(2) Die Ausbildungsinhalte des theoretischen Unterrichts können weiterhin im häuslichen Umfeld erlernt werden; der Träger der praktischen Ausbildung hat nach Absprache mit der Schule die oder den Auszubildenden für diese Zeit freizustellen.

§ 6 Prüfungsverfahren
(1) In Pflege- und Gesundheitsfachberufen ist die Durchführung von gesetzlich vorgeschriebenen mündlichen und schriftlichen Prüfungen unter Einhaltung der infektionsschutzrechtlichen Maßgaben grundsätzlich zulässig.
(2) Praktische Prüfungen können unter Einhaltung der infektionsschutzrechtlichen Maßgaben durchgeführt werden. In Ausnahmefällen kann die praktische Prüfung als Simulationsprüfung nach Absprache mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie durchgeführt werden.

§ 7 Durchführung von Weiterbildungen
Die Regelungen der §§ 5 und 6 gelten für Weiterbildungen auf Grundlage des Gesetzes Nr. 1419 über die Weiterbildung in den Gesundheits- und Altenpflegefachberufen und die Ausübung des Berufs der Hebamme und des Entbindungspflegers vom 25. November 1998 (Amtsbl. 1999 S. 142), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 11. November 2015 (Amtsbl. I S. 878), in der jeweils geltenden Fassung, entsprechend.“

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