Neue Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (8. August 2020)

Hier finden Sie die aktuelle Fassung der Verordnung zur Änderung infektionsrechtlicher Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Für das Schulzentrum des UKS ist Kapitel 2: Pflegeschulen und Schulen für Gesundheitsfachberufe, §§ 4-6 zentral. Hervorzuheben ist, dass die Ausbildungsinhalte des theoretischen Unterrichts auch weiterhin im häuslichen Umfeld erlernt werden können, d.h. Home Schooling via Moodle wird uns auch weiterhin gestattet.

Kapitel 2 Pflegeschulen und Schulen für Gesundheitsfachberufe
§ 4 Präsenzunterricht

(1) Der Präsenzunterricht in den Klassen der Pflegeschule und Schulen für Gesundheitsfachberufe im Saarland findet unter Einhaltung der einschlägigen Hygieneregeln und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts sowie unter Berücksichtigung der Hygienepläne der jeweiligen Schule statt.

Soweit baulich oder schulorganisatorisch möglich, ist im Schulgebäude sowie auf dem Schulgelände der Mindestabstand von eineinhalb Metern zwischen Personen einzuhalten. Hierzu sind durch die Schulleitung organisatorische Maßnahmen zu treffen, insbesondere die Markierung von Wegführungen für eine geordnete Zuführung sowie die versetzte Planung der Anfangs-, End- und Pausenzeiten. Bei Unterschreitung des Mindestabstands aus räumlichen oder organisatorischen Gründen soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, soweit dem keine medizinischen Gründe entgegenstehen. Während des Unterrichtsbetriebs in Klassen- und Kursräumen ist es ausreichend, wenn feste Bezugsgruppen beibehalten, feste Sitzordnungen eingehalten, der Kontakt auf einen begrenzten und bestimmbaren Personenkreis reduziert wird und eine entsprechende Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung sichergestellt wird.

(2) Die Ausbildungsinhalte des theoretischen Unterrichts können weiterhin im häuslichen Umfeld erlernt werden; der Träger der praktischen Ausbildung hat nach Absprache mit der Schule die oder den Auszubildenden für diese Zeit freizustellen.

(3) Die Verordnung zur Sicherung der Ausbildungen in den Gesundheitsfachberufen während einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite vom 10. Juni 2020 (BAnz AT 12.06.2020 V1) gilt für die Ausbildung und Prüfung in der Krankenpflegehilfe nach der Verordnung zur Durchführung der Ausbildung und Prüfung in der Krankenpflegehilfe vom 1. Juli 2004 (Amtsbl. S. 1418), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 15. März 2017 (Amtsbl. I S. 476), sowie für die Ausbildung in der Altenpflegehilfe nach der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den Altenpflegehilfeberuf vom 9. September 2003 (Amtsbl. S. 2518), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 24. November 2015 (Amtsbl. I S. 894), entsprechend.

§ 5 Prüfungsverfahren

(1) In Pflege- und Gesundheitsfachberufen ist die Durchführung von gesetzlich vorgeschriebenen mündlichen und schriftlichen Prüfungen unter Einhaltung der infektionsschutzrechtlichen Maßgaben grundsätzlich zulässig.

(2) Praktische Prüfungen können unter Einhaltung der infektionsschutzrechtlichen Maßgaben durchgeführt werden. Gegenüber dem Landesamt für Soziales – Zentralstelle für Gesundheitsberufe – ist anzuzeigen, wenn die praktische Prüfung auf Grundlage der einschlägigen berufsrechtlichen Regelungen als Simulationsprüfung durchgeführt wird.

§ 6 Durchführung von Weiterbildungen

Die Regelungen der §§ 4 und 5 gelten für Weiterbildungen auf Grundlage des Gesetzes Nr. 1419 über die Weiterbildung in den Gesundheits- und Altenpflegefachberufen und die Ausübung des Berufs der Hebamme und des Entbindungspflegers vom 25. November 1998 (Amtsbl. 1999 S. 142), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 11. November 2015 (Amtsbl. I S. 878), in der jeweils geltenden Fassung, entsprechend.

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Neue Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (3. Mai 2020)

Die neuen saarländischen Regelungen finden Sie hier. Insbesondere ist der Unterricht in den Pflegeschulen und Schulen für Gesundheitsfachberufe sowie die Fort- und Weiterbildung in Artikel 3, Kapitel 2 geregelt. Dort heißt es:

§ 5 Präsenzunterricht
(1) Der Präsenzunterricht in den Klassen der Pflege- und Gesundheitsfachschulen im Saarland kann unter Einhaltung der einschlägigen Hygieneregelungen und Richtlinien des Robert Koch-Instituts ab dem 4. Mai 2020 wieder aufgenommen werden. Dabei ist zu beachten:
1. Die Gruppengröße ist in Abhängigkeit der in der jeweiligen Schule verfügbaren Räumlichkeiten zu wählen. Der Mindestabstand von eineinhalb Metern zwischen Personen ist sicherzustellen.
2. Der jeweilige Beginn der Präsenzeinheiten verschiedener Kurse und Kleingruppen soll versetzt geplant werden, sodass vermieden werden kann, dass alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig in die Gebäude ein- und austreten. Die jeweiligen Pausen der verschiedenen Kurse und Kleingruppen sollen versetzt geplant werden, sodass vermieden werden kann, dass alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig in den verfügbaren Pausen- und Gemeinschaftsräumen zusammentreffen. Auch in den Pausen ist der Mindestabstand zwischen den Personen einzuhalten.
3. Die besonderen Schutz- und Hygienevorkehrungen nach Maßgabe des § 1 Absatz 5 gelten entsprechend.
(2) Die Ausbildungsinhalte des theoretischen Unterrichts können weiterhin im häuslichen Umfeld erlernt werden; der Träger der praktischen Ausbildung hat nach Absprache mit der Schule die oder den Auszubildenden für diese Zeit freizustellen.

§ 6 Prüfungsverfahren
(1) In Pflege- und Gesundheitsfachberufen ist die Durchführung von gesetzlich vorgeschriebenen mündlichen und schriftlichen Prüfungen unter Einhaltung der infektionsschutzrechtlichen Maßgaben grundsätzlich zulässig.
(2) Praktische Prüfungen können unter Einhaltung der infektionsschutzrechtlichen Maßgaben durchgeführt werden. In Ausnahmefällen kann die praktische Prüfung als Simulationsprüfung nach Absprache mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie durchgeführt werden.

§ 7 Durchführung von Weiterbildungen
Die Regelungen der §§ 5 und 6 gelten für Weiterbildungen auf Grundlage des Gesetzes Nr. 1419 über die Weiterbildung in den Gesundheits- und Altenpflegefachberufen und die Ausübung des Berufs der Hebamme und des Entbindungspflegers vom 25. November 1998 (Amtsbl. 1999 S. 142), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 11. November 2015 (Amtsbl. I S. 878), in der jeweils geltenden Fassung, entsprechend.“

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*** Erfolgreich besetzt *** Stellenangebot Kursleitung Fachpfleger/in für Intensivpflege und Anästhesie (w/m/i)

Das Universitätsklinikum des Saarlandes ist einer der größten Ausbildungsbetriebe im Südwesten. Zehn verschiedene anerkannte Ausbildungsstätten für medizinische Gesundheitsfachberufe sowie das Referat für Fort- und Weiterbildung sind hier angesiedelt – mit über 700 Ausbildungsplätzen sowie 142 Weiterbildungsplätzen. Zur Verstärkung unseres Teams im Referat für Fort- und Weiterbildung suchen wir ab sofort eine Kursleitung Fachpfleger/in für Intensivpflege und Anästhesie (w/m/i).

Fragen beantwortet Ihnen gerne Frau Allag oder Herr Whitley unter 06841/16-23700 oder unter der Email-Adresse: veronica.allag@uks.eu oder andreas.whitley@uks.eu.

Die Stelle ist zwischenzeitlich erfolgreich besetzt.

Medutainment bringt Schüler und Azubis auf Augenhöhe

Können Männer Hebamme werden? Ist Physiotherapie wirklich mehr als Sportverletzungen zu kurieren? Und geht es in der Diätetik nur ums Abnehmen? Den passenden Beruf zu finden, ist nicht immer ganz einfach und fordert den einen oder anderen mehr oder weniger heraus. Auf der Ausbildungsmesse des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) in Homburg haben Schüler und Eltern die Gelegenheit, sich über die beruflichen Möglichkeiten in den Gesundheitsfachberufen ein Bild zu machen. Das Gebäude 54 dient am Mittwoch, 27. März 2019, als Forum für Schüler und deren Eltern. Von 15 bis 18 Uhr können Besucher alles Wissenswerte über die Ausbildungen am UKS erfahren. Darüber hinaus wird auch zu den Dualen Studiengängen, Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten beraten – und zwar von den Auszubildenden selbst und damit auf Augenhöhe mit den Schülern. „Medutainment bringt Schüler und Azubis auf Augenhöhe“ weiterlesen

Ausgezeichnete Kollegen – wir gratulieren!

Andreas Whitley und Veronica Allag leiten die Fachweiterbildung Intensivpflege und Anästhesie im Referat für Fort- und Weiterbildung des UKS-Schulzentrums. Berufsbegleitend haben sie erfolgreich das Studium „Bachelor of Arts Medizinalfachberufe mit dem Schwerpunkt Pflegepädagogik“ absolviert. Für ihre Bachelorarbeiten wurden sie im Rahmen der Reutlinger Fortbildungstage mit dem BBraun Intensivpflegepreis der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste (DGF) ausgezeichnet.

Whitley erhielt den mit 500 Euro dotierten 1. Preis für seine Bachelor-Arbeit „Die palliative Versorgung eines Frühgeborenen auf einer neonatologischen Intensivstation“, Allag den 3. Preis und 50 Euro für ihre Bachelor-Arbeit „Zufriedenheitsstatus des Pflegepersonals mit bzw. ohne Fachweiterbildung im Bereich Intensivmedizin und Anästhesie am Universitätsklinikum des Saarlandes“. Wir gratulieren!

An alle Menschen, denen Pflege am Herzen liegt. Ein Auszubildendenprojekt der Homburger Pflegeschule im Monat der Pflegeberufe 2018

Die Auszubildenden der Gesundheits- und Kranken- bzw. Kinderkrankenpflege im Schulzentrum des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg setzen sich im Unterricht intensiv mit ihrem eigenen Pflegeverständnis auseinander. Zur Reflexion, was diesen Beruf für sie persönlich spannend und attraktiv macht, haben wir insbesondere im Vorfeld des Monats der Pflegeberufe 2018 viel diskutiert. Die Ergebnisse haben die Auszubildenden der Unterkurse visualisiert. Ein paar dieser Arbeiten haben wir als Postkartenmotive ausgewählt. Diese doch sehr unterschiedlichen Arbeiten spiegeln die Vielfalt der Pflegeberufe wider. Wenige Berufe haben eine solche Bandbreite an verantwortungsvollen, interessanten, körperlich anstrengenden, manchmal schwierigen, spannenden, stressigen – aber immer lohnenden Tätigkeiten.

#healthmatters

Gesundheitskampagne „Helfer braucht das Land“, Teil 2

Auch heute waren wir wieder im „gläsernen Studio“ des Radiosenders bigFM Saarland in Saarbrücken. Ziel deren Kampagne „Helfer braucht das Land“ ist es, das Image von Gesundheitsfachberufen zu verbessern. Als größter Ausbilder von Gesundheitsfachberufen im Saarland und darüber hinaus im Südwesten der Republik sind wir vom Schulzentrum des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg gerne mit dabei. Heute wurden Auszubildenden der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege zu Pflege generell, zu ihrer Situation als Auszubildende, zu ihrer Motivation, einen Beruf zu erlernen, der sich doch deutlich von anderen Berufen unterscheidet, und nicht zuletzt zu ihren beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten befragt.

Speziell zu den beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten konnte auch der mitgereiste Medizinpädagoge Steffen Jeschke-Möller beitragen, der sich nach mehreren Jahren als Gesundheits- und Krankenpfleger für ein berufsbegleitendes Medizinpädagogik-Studium entschieden hat und seit 2015 an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege tätig ist.

Gesundheitskampagne „Helfer braucht das Land“

Mit einer starken Kampagne will der Radiosender bigFM Saarland das Image von Gesundheitsfachberufen verbessern. Wir vom Schulzentrum des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg sind mit dabei und waren heute im „gläsernen Studio“ des Senders in Saarbrücken. Unsere Auszubildenden aus den Schulen für Physiotherapie und Orthoptik haben uns dabei unterstützt. Der Gedanke, die Schülerinnen zu integrieren, lag insofern nahe, als dass sie auf authentische Weise viel näher an der Zielgruppe sind, als Lehrer und Ausbildungsverantwortliche es sein können.

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